Bin ich gut genug? Die stille Angst hinter einer Beförderung
Stell dir vor, du stehst vor deinem neuen Team, der Magen zieht sich zusammen und du fragst dich: „Bin ich wirklich bereit für diese Rolle?“ „Bin ich den Anforderungen gewachsen?“ „Was, wenn jemand merkt, dass ich noch nicht so weit bin?“
Viele Aufsteiger:innen und neu ernannte Führungskräfte kennen diese Selbstzweifel bzw. den Anspruch an sich selbst, evtl. gepaart mit Perfektionismus, der dir zuflüstert: „Mach alles richtig, vermeide möglichst Fehler und beweise, dass du diese Beförderung auch wirklich verdient hast“.
Versteh mich bitte richtig: Du darfst Respekt vor der neuen Rolle haben und du solltest dir auch Zeit fürs Ausarbeiten deiner Strategien nehmen. Doch reines Grübeln ist wie Schaukeln – es beschäftigt dich, aber es bringt dich nicht weiter.
Der Perfektionismus-Falle im Führungsalltag
Perfektionismus klingt erstmal erstrebenswert: Alles perfekt planen, keine Fehler machen, alle zufriedenstellen, Lob und Anerkennung erhalten. Das kennst du sicher noch aus der Schulzeit, wo es um gute Noten ging, um die nächste Klasse zu erreichen.
Doch in der Praxis kann dich Perfektionismus lähmen. Neu ernannte Führungskräfte opfern gerade zu Beginn ihre Freizeit und Teile des Familienlebens, um zu beweisen „es wert zu sein“. Du kennst das vielleicht: Deine Führungskraft erwartet von dir Vorschläge zur Umsetzung und dein Team auf klare Entscheidungen, während du innerlich debattierst. In keinem Arbeitsvertrag nach einer Beförderung steht, dass es ab jetzt alles leichter wird.
Im Gegenteil: Die Aufmerksamkeit wächst, die Anzahl der Menschen, die Du fragen kannst, sinkt, Führung kostet plötzlich mehr Energie – und irgendwann fragst du dich, warum ausgerechnet du befördert wurdest und ob du dem überhaupt gewachsen bist.
Das ist die Falle: Der Wunsch nach Perfektion blockiert authentische Führung. Statt deine individuellen Stärken einzusetzen, schaust du dir Verhalten bei anderen erfolgreichen Führungskräften ab. Warum sieht das bei anderen so leicht aus? Was muss ich tun, damit ich eine perfekte Führungskraft werde.
Hier schenke ich dir eine meiner wichtigsten Erkenntnisse nach 20 Jahren Führungserfahrung:
In Zitatform einfügen: Es gibt keine perfekte Führungskraft!
Oder ist dir in den vergangenen Jahren schon jemals eine zu 100% perfekte Führungskraft über den Weg gelaufen? Das bezweifle ich!
Hier möchte ich nochmal Klartext sprechen: es gibt Situationen, da ist Perfektion absolut erstrebenswert. Ich möchte in einem perfekt gewarteten Flugzeug fliegen oder auf einer perfekt instandgehaltenen Bahnstrecke fahren. Da reichen 80% nicht! Sicherheit geht vor!
In der Führung helfen dir Handbücher, Technik-Updates oder ISO-Normen nur bedingt weiter. Hier geht es um Menschen und den wertschätzenden Umgang miteinander.
Wenn es also nicht dein Ziel sein soll, eine perfekte Führungskraft zu werden, was könntest du dir stattdessen vornehmen?
Meine Empfehlung: Werde zu einer wirksamen Führungskraft!
Wie werde ich zu einer wirksamen Führungskraft?
Dafür gibt es verschiedene Wege und zahlreiche Coaches oder Mentor:innen, die dir online und offline ihre Wege präsentieren werden. Ich schwöre auf meinen Weg, den ich in den letzten Jahrzehnten selbst gegangen bin, für gut befunden und in meine Mutformel gepackt habe.
Die Mutformel – Dein Kompass zu mehr Wirksamkeit
Seit über 10 Jahren begleite ich als Mutbegleiterin® Führungskräfte bei ihren Mutausbrüchen. Meine Mutformel ist einfach, erprobt und wirkungsvoll:
Mut =StärkeAngstTun
Stärke: Deine natürlichen Talente nutzen
Identifiziere deine Talente – z.B. anhand eines Tools wie dem Clifton StrengthsFinder®, den ich in meinen Coachings einsetze. Du trägst eine einzigartige Talentkombination in dir – lerne sie kennen und einzusetzen. Viele neu ernannte Führungskräfte können ihre Talente und Stärken, die sie in ihre neue Rolle gebracht haben, nicht benennen. Sie konzentrieren sich auf das, was sie noch lernen müssen, um „perfekt“ zu werden. Vergiss die Perfektion – strebe nach Wirksamkeit.
Angst: Innere Saboteure auflösen
Deine Ängste minimierst du gezielt, z. B. durch das Bearbeiten deiner Glaubenssätzen aus der Kindheit oder durch meine Hypnosecoachings. Innere Saboteure wie „Ich muss perfekt sein“ verlieren ihre Macht. Die meisten Führungskräfte merken erst durch professionelle Unterstützung, wie sehr diese unbewussten Überzeugungen und Glaubenssätze ihre Entscheidungen blockieren.
Tun: Der Schlüssel zur Veränderung
Gehe in kleinen Schritten voran – und geh los! Nimm dir stückweise Veränderungen vor, trainiere deine Gespräche mit Partner:in oder Freund:innen oder wenn es um viel Budget und weitläufige Auswirkungen geht, ganz professionell zusammen mit mir und mit einem Seminarschauspieler im Führungslabor. Die Magie findet außerhalb deiner Komfortzone statt. Nur wer handelt, wächst. Mut entsteht durchs Tun – nicht durchs Grübeln.
3 praktische Schritte zum sofortigen Start: Wende die Mutformel im Alltag an
So kannst heute noch starten:
Schritt 1: Deine Stärken identifizieren (10 Minuten)
Nimm dir Zeit und schreibe 3 deiner Stärken auf (z. B. „klar argumentieren“, „schnelle Entscheidungen treffen“, „Menschen motivieren“). Wie kannst du sie morgen ganz gezielt einsetzen? Setze dir Ziele, was du in den nächsten 24 Stunden tun wirst, um diese Stärke anzuwenden.
Eines meiner Talente ist „Ideensammler“. Und ich nehme mir vor, dir in der nächsten Leseminute eines meiner Zitate aus meinem Fundus zu schenken.
Schritt 2: Die Angst aussprechen (5 Minuten)
Identifiziere eine Angst, die dir im Führungsalltag im Weg steht („Mein Team wird nicht einverstanden sein“, „Mein Chef wird nicht zustimmen“, „Ich könnte mich falsch entscheiden“). Atme tief durch und frage dich: „Was ist das Schlimmste, das passieren könnte?“ – und antworte ehrlich.
Hier kommt das versprochene Zitat und ich meine, es wird dem amerikanischen Autor Mark Twain zugeschrieben:
Als Zitat einfügen
Ich bin ein alter Mann und habe in meinem Leben viele Kümmernisse durchlebt – von denen die meisten niemals stattgefunden haben.
Schritt 3: Eine Aktion starten (SMART)
Nun geht es ums Umsetzen! Umsatz kommt schließlich auch von Umsetzen. Wenn Du nichts tust, ist TUN=0 und wie wir aus dem Mathematikunterricht wissen, ist damit die ganze Formel gleich NULL und das war’s mit dem Mut.
Plane ein Gespräch, eine Entscheidung, eine Ansage – etwas, das dich Überwindung kostet. Reflektiere danach: Wie hast du deine Stärke(n) eingesetzt? Welche Angst hat sich nicht bewahrheitet?
Eine Aktion nach der SMART-Formel könnte lauten:
Spezifisch: ich werde meinen Chef um ein Sabbatical / Auszeit bitten
Messbar: ich möchte 6 Monate unbezahlten Urlaub am Stück haben
Attraktiv: ich möchte in der Zeit reisen und meine Sprachkenntnisse ausbauen
Realistisch: ich werde einen Teilzeitvertrag (1 Jahr halbes Gehalt) vorschlagen
Terminiert: ich werde dieses Gespräch bis Ende des Monats mit meinem Chef geführt haben
Nun schnapp dir eine Person deines Vertrauens, mit der du das Gespräch „trocken“ üben kannst oder bring deine Gesprächssituation mit ins Führungslabor.
So funktioniert die Generalprobe im Führungslabor
In meinen Coachings arbeiten wir praxisorientiert entlang deiner aktuellen Herausforderungen. In kleinen Sequenzen mit professionellem Seminarschauspieler stellen wir das reale Szenario nach. Der Seminarschauspieler schlüpft in die Rolle der anderen Person, z.B. deines Chefs. Du führst das schwierige Gespräch, erhältst Feedback und Verbesserungsvorschläge und trainierst so oft, bis du dich sicher für den Termin mit deinem Chef fühlst.
Ich garantiere dir: Nach Besuch des Führungslabors hast du dein schwieriges Gespräch mindestens einmal geführt!
Ein Hoch auf die Authentizität: Warum sich der Wechsel zu wirksamer Führung lohnt
Authentische Führungskräfte erhöhen das Vertrauen in ihren Teams und erzielen wirkungsvollere Ergebnisse, weil sich ihre Teams sicher fühlen, Fehler machen und Tradiertes in Frage stellen dürfen. Innovation statt Perfektion – wie klingt das für dich?
Mit meiner Mutformel wirst du mit Leichtigkeit vom Stärkenkenner zum Grenzensprenger!
Von Perfektion zu Power: Vereinbare deinen kostenlosen Mut-Call
Bist du bereit für deinen nächsten Mutausbruch? Vereinbare deinen kostenlosen Mut-Call und finde mit mir heraus, welche Form der Mutbegleitung, die dich von Perfektion zu mehr Power führt.
Im Gespräch schauen wir gemeinsam:
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Wo dich der Perfektionismus konkret blockiert
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Wie die Mutformel in deiner Situation wirkt
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Welches Coaching-Paket zu dir passt
Mach den ersten Schritt: Lerne mich kennen und entscheide, wie ich dich begleiten soll. Den Link zu meinem Kalender findest du hier:
Mutbegleiterin® – Deine Expertin für Mutausbrüche
Du möchtest authentisch bleiben und wirkungsvoll führen? Dann buche deinen kostenlosen Mut-Call und lass uns gemeinsam deinen Weg zur mutigen Führung besprechen.
Vertiefe dein Führungshandeln
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