von Ulrike | Okt. 15, 2026 | Entscheidung & Konflikt, Führung & Kommunikation
„Speed up your decisions – haben Sie so ein Training in Ihrem Repertoire?“ werde ich oft von Unternehmen gefragt. In vielen Organisationen gibt es kein Erkenntnis-, sondern ein Entscheidungs-Problem: Meetings werden länger, To-do-Listen dicker – nur Entscheidungen bleiben aus, werden nach dem Meeting „mitgenommen“ oder munter an die nächste Ebene eskaliert. Menschen mit Entscheidungsmacht zögern, weil sie Angst vor Fehlern, Kritik oder Dissens haben. Als Führungskraft stehst du dann in einem Umfeld, das keine Entscheidungen mehr treffen will. Ein Konzernvorstand vertraute mir an: „Wenn es nach meinen Leuten ging, dürfte ich entscheiden, welche Marke Klopapier auf unseren Toiletten verwendet wird.“
Da es das Training (noch) nicht gibt, teile ich hier meine Praxistipps mit dir: Wie gehst du mit Menschen um, die aus Angst blockieren, ohne selbst in die Lähmung zu rutschen?
Die folgenden 7 Praxistipps kombinieren innere Klarheit mit konkreten Kommunikationswerkzeugen. Du kannst mit ihnen eine Routine entwickeln, mit der du Entscheidungsblockaden erkennen, ansprechen und auflösen kannst – oder wann es keinen Sinn mehr ergibt, weitere Zeit zu investieren.
Im Überblick: 7 erprobte Praktiken im unentschlossenen Entscheidungsumfeld
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Ich stelle dir 3 Praktiken für die Gedankenhygiene vor, die dir helfen, deine innere Haltung vor dem eigentlichen Gespräch zu Ängsten und Verantwortungen zu sortieren.
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Anschließend teile ich meine 4 bevorzugten Praxistipps für das eigentliche Gespräch, die dich einer Win-Win-Situation näherbringen.
Teil A – Gedankenhygiene: Deine Haltung zu Angst und Entscheidung
1. Kläre dein eigenes Entscheidungsziel
Bevor du jemand anderem bei einer Blockade hilfst, brauchst du Klarheit über dein eigenes Gesprächsziel. Wenn du selbst nicht klar hast, worum es dir in dem Gespräch geht, was dir wichtig ist und welchen Frieden dich eine Nicht-Entscheidung kostet, woher soll es dein Gegenüber wissen?
Bereite dich vor einem Gespräch mit zögernden Kund:innen, Mitarbeitenden, Kolleg:innen oder Vorständen vor:
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Welchen Anlass gibt es für dieses Gespräch? Warum willst du es zu diesem Zeitpunkt führen?
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Worum geht es – in einem Satz? Zum Beispiel: „Ich brauche eine Entscheidung zur Teamstruktur“ oder „Ich möchte das Unternehmen vor einem Schaden bewahren.“
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Was willst du beim Gegenüber erreichen? Wozu soll diese Person JA sagen?
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Was ist ein realistisches Ziel für das kommende Gespräch? Zielst du auf eine eindeutige Entscheidung, genügt dir ein Zwischenschritt oder verständigst du dich erstmal über mögliche Kriterien?
Mit dieser Klarheit reduzierst du deine eigene Unsicherheit – und genau das kann dein Gegenüber im Gespräch spüren. Deine innere Haltung steuert dein Verhalten und überträgt sich unbewusst auf deine Wortwahl. Du wirst automatisch weniger „ähm“ und „ähs“ von dir geben.
2. Sieh Angst als Signal, nicht als Störung
Entscheidungsangst ist selten Dummheit oder Bequemlichkeit. Sie ist ein Signal: „Hier steht für mich etwas Wichtiges auf dem Spiel – Reputation, Zugehörigkeit, Einfluss.“ Niemand steht morgens auf und nimmt sich vor, dir – ausgerechnet dir – heute einen besonders anstrengenden Tag zu bescheren.
Statt innerlich zu urteilen („Warum stellt er/sie sich so an?“), kannst du dir bewusst sagen:
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„Kenntnis vor Verständnis“ – ich will zuerst wissen, wovor die Person Angst hat und was sie lähmt.
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„Verstanden heißt nicht einverstanden“ – ich kann ihre Angst nachvollziehen, ohne sie zur Entscheidungsgrundlage zu machen.
Die Haltung „Be curious, not judgemental“ wird es deinem Gegenüber erleichtern, dich dir anzuvertrauen und offen über seine Ängste zu sprechen, ohne das Gesicht zu verlieren.
3. Perspektivwechsel: Auf den anderen Stuhl setzen
Im Führungslabor mit Seminarschauspielern lasse ich Führungskräfte tatsächlich den Stuhl tauschen: Sie setzen sich auf den Platz des Gegenübers und erleben ihr gerade gezeigtes Verhalten, das vom Seminarschauspieler gespiegelt wird. Dabei wird schnell klar: Was für mich eindeutig und sachlich klang, kann bei der anderen Person widersprüchliche Emotionen oder Widerstand auslösen.
Diesen Perspektivwechsel kannst du in deinen Alltag wie folgt einbauen:
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Frag dich: „Wenn ich an seiner/ihrer Stelle wäre – was wäre meine größte Sorge?“
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Welche deiner Aussagen oder Lieblingsfloskeln können als Drohung, Kritik, Bloßstellung oder mangelnde Wertschätzung ankommen („Es geht hier ja nur um eine Petitesse“)?
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Welche Formulierung könnte Sicherheit vermitteln („ich möchte sicherstellen, dass du nachvollziehen kannst, weshalb ich dieses Ziel so leidenschaftlich verfolge“)?
Zitat einfügen: Wenn Sie das Motiv kennen, kennen Sie den Täter.“ Hercule Poirot
Diese Worte hat Agatha Christie ihrem Meisterdetektiv Hercule Poirot in ihrem Kriminalroman „Alibi“ vor genau 100 Jahren in den Mund gelegt. Meine Klient:innen werden schmunzeln, denn es vergeht kein Führungskräfte-Coaching oder -Training, in dem ich diesen Satz nicht wenigstens einmal zitiere. Wenn du die Motive verstehst, findest du Erklärungen fürs (Nicht-) Handeln und du erkennst, aus welchen Gründen jemand Entscheidungen vermeidet.
Quick-Tipp: Wenn jemand zu dir sagt, er/sie könne jetzt nicht entscheiden, dann hilf dieser Person auf die Sprünge und sprich die Tatsache aus, dass sie sich gerade entschieden hat – nämlich nichts zu entscheiden.
Das bringt mich zu meinen bevorzugten Praxistipps im Gespräch.
Teil B – Gesprächspraktiken: Menschen mit Ängsten zu Entscheidungen führen
4. Systemisch fragen – Ängste und Sorgen nachvollziehbar und besprechbar machen
Offene und vor allem systemische Fragen holen dein Gegenüber aus der Handlungsstarre in den Dialog.
Offene Fragen kennst du wahrscheinlich als W-Fragen (Wer? Wann? Woher? Weshalb? Wofür? etc.) und können nicht nur mit einem Ja oder Nein beantwortet werden. Systemische Fragen zeichnen sich dadurch aus, dass sie darüber hinaus nicht mit einem lapidaren „Gut“ oder „Läuft“ oder „Passt“ abgetan werden.
Mit systemischen Fragen nimmst du anderen nicht Verantwortung ab, sondern hilfst ihnen, Gedanken, Ängste und Sorgen zu sortieren und im besten Fall danach klarer in Möglichkeiten zu denken.
Ich habe hier ein paar meiner Favoriten der systemischen Fragetypen, mit denen du bei Aussagen wie „Ich kann das jetzt nicht entscheiden.“ weiterkommen wirst:
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Hypothetische Frage: „Angenommen, wir entscheiden uns heute dafür – was wird im besten Fall passieren? (Pause: dein Gegenüber braucht Zeit zum Nachdenken und Antworten)
Was im schlimmsten Fall?“
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Unterschiedsfrage: „Worin besteht aus Ihrer Sicht der Unterschied zwischen der Zeit, als es noch möglich war und jetzt? (Pause, Antwort abwarten)
Wie können wir diesen Zustand wieder erreichen?“ (Pause, Antwort abwarten)
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Zirkuläre Frage: „Wie würde die Kundin auf diese Entscheidung reagieren? (Pause, Antwort abwarten)
Womit müssen wir bei ihr rechnen, wenn Sie nichts entscheiden? (Pause, Antwort abwarten)
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Skalenfrage: „Auf einer Skala von 1–10 – wie sicher fühlen Sie sich gerade mit dieser Entscheidung? (Pause)
Woran machen Sie das fest? (Pause, Antwort abwarten)
Was bräuchte es bzw. was können Sie tun, um auf eine höhere Zahl zu kommen?“ (Pause, Antwort abwarten)
Achtung: Bei aller Begeisterung für offene Fragen, für aktives Zuhören und Empathie für die Sorgen meines Gegenübers möchte ich noch eine Lanze für die geschlossenen Fragen brechen.
Geschlossene Fragen haben ebenso ihre Berechtigung, das weiß ich spätestens seit meiner Bankausbildung, in der ich die unverzichtbare Abschlussfrage in mein Repertoire aufgenommen habe. Heute frage ich nicht mehr: „Wollen Sie diesen Bausparvertrag abschließen?“, sondern ich formuliere meine Abschlussfrage entlang meines Ziels für das Entscheidungsgespräch:
- „Ist das ein gangbarer Weg für Sie?“
- Sind Sie dabei?“
- „Kann ich auf Sie zählen?“
- „Machen wir das so?“
- Mein Favorit: „Sind Sie einverstanden?“
Mein ehemaliger Regionsleiter bei der Deutschen Bank hatte sich daraufhin angewöhnt, mir auf meine Entscheidungsvorlagen ein knappes „i.O.“ per Blackberry zukommen zu lassen. Mein Fazit, das ich unbedingt mit dir teilen möchte: Geschlossene Fragen unterstützen dabei, vom Reden ins Entscheiden zu kommen, sparen Zeit und erhöhen die Chance auf eine Vereinbarung.
Noch ein Quicktipp: Wenn eine Antwort nicht zu deiner Frage passt, wiederhole ruhig die Frage – ganz besonders, wenn du auf eine geschlossene Frage kein eindeutiges Ja oder Nein bekommst. Das signalisiert: Ich bin bereit, in den Dissens zu gehen und verfolge gleichzeitig weiter mein Ziel, weshalb ich dieses Gespräch heute führe.
5. Missverständnisse stoppen: aktiv zuhören statt interpretieren
Ein weiteres Zitat, von dem ich nicht mehr weiß, von wem ich es geklaut habe, unterstützt mich dabei, eindeutige Klarheit zu gewinnen:
Zitat einfügen: Missverständnisse sind der Fahrstuhl in den Konflikt.
Und das aktive Zuhören ist der „Tür öffnen“-Knopf, mit dem du jederzeit aus dem Fahrstuhl wieder aussteigen kannst.
Statt „Ja, ja, ich versteh‘ schon“, verwende:
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„Wenn ich Sie richtig verstanden habe, ist Ihnen wichtig, dass …“
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„Sie sagen, das Risiko liegt weniger in der Entscheidung selbst als in der Außenwirkung, stimmt das?“
Paraphrasieren macht aus einem Fragezeichen ein Ausrufungszeichen und verschafft Sicherheit darüber, was du verstanden hast. Dein Gegenüber merkt: „Ich werde gehört“, und muss seine Entscheidung nicht länger passiv durch seinen Widerstand steuern.
Während du beim Paraphrasieren das wiedergibst, was inhaltlich bei dir angekommen ist, hilft dir Verbalisieren dabei, das „Ungesagte“, was zwischen den Zeilen mitschwingt, in Worte zu fassen.
Statt „Ich habe vermutet, dass … “, verwende:
- „Für mich hört sich das so an, als ob …?“
- „Ich höre da noch etwas anderes heraus und weiß nicht, ob ich damit richtig liege, nämlich …“
- „Kann es sein, dass …?“
Egal ob du dich für Paraphrasieren oder fürs Verbalisieren entscheidest: denke daran, deine Aussage deinem Gegenüber als Bestätigung anzubieten: „Stimmt das? Ist das so? Habe ich das korrekt wiedergegeben?“
Damit zwingst du dich, wirklich zuzuhören und bleibt auf jeden Fall im Dialog.
6. Respektvoll streiten – verpasse nicht deinen Klartext-Moment
Wenn du Entscheidungsangst bei dir und anderen dauerhaft tolerierst, verstärkst du sie. Wenn Du immer wieder vertröstet wirst, kosten dich diese Gespräche unnötige Zeit, Energie und Motivation. Wenn du alle Argumente angehört und ausgetauscht hast und du dich gefühlt zum x-ten Mal im Kreis drehst und ratlos bist, dann ist wahrscheinlich dein Klartext-Moment gekommen.
Zitat einfügen: „Jetzt ist Schluß mit der Pietät. Jetzt wird gestorben.“ (Franz Josef Strauß)
Es kommt ein Zeitpunkt im Gespräch, da solltest du selbst eine Entscheidung für Klartext treffen. Bring deine Botschaft(en) in knappen Worten und in reduzierter Sprechgeschwindigkeit auf den Punkt. Wenn ich mit meinem Top-Talent „Kommunikationsfähigkeit“ in meiner Wortwahl sparsam werde, merkt – diese – Veränderung – jede:r. Und wenn du das Maximum erreichen willst: Halte – die – Pause – danach – aus!
Ich empfehle dir drei Bausteine, die für respektvollen Klartext sorgen:
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Kurze, klare Sätze: „Sie erfüllen unsere Abmachung nicht.“
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Mach deine Haltung transparent machen und appelliere an die Funktion: „In Ihrer Rolle als verantwortliche Projektleitung erwarte ich von Ihnen, dass …“
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Grenzen benennen: „Es fällt mir schwer, diese Niederlage zu akzeptieren und mit den Konsequenzen weiterzuarbeiten.“
Zeige Haltung und sprich deine Botschaft klar und langsam aus – und lehne dich zurück. Schweigen ist in vielen Fällen die stärkste Intervention: Du gibst der anderen Person Zeit, ihre Betroffenheit körperlich zu spüren, statt sie mit weiteren Worten aus ihrem Unbehagen zu retten.
7. Abschließen – statt Entscheidungen offen im Raum hängen zu lassen
Viele Gespräche enden nach dem Austausch guter Argumente ohne klare Entscheidung. Dadurch wandert der Zeitpunkt der Entscheidung einfach weiter auf einen späteren Termin. Was ist im späteren Termin anders? Sind wir da konjunkturell besser drauf? Ist die Börse freundlicher? Ist ein Goldesel vom Budgethimmel gefallen? Hat die Personalabteilung dann weitere Stellen und dazu passende Bewerber:innen aus dem Hut gezaubert? Wahrscheinlich nicht.
Als Betriebswirtin vergleiche ich dieses Phänomen der wiederkehrenden Entscheidungsvertagung mit dem Begriff „Insolvenzverschleppung“. Das sorgt zwar kurzfristig für einen Schmunzler, ist allerdings nicht zum Lachen, da es sich hierbei um ein schwerwiegendes Delikt handelt, das mit Geld- oder Freiheitsstrafen geahndet wird. Humor ist ja bekanntlich das Loch, aus dem die Wahrheit pfeift – nur rechnet kein Controlling die Umsatzeinbußen aus, die etliche Unternehmen wegen der Entscheidungslähmung ihrer Organisationen flöten gehen. (Notiz an mich selbst: Lass die KI ein Grobkonzept für ein Training „Speed up your decisions“ erstellen – der Markt ist da 😉)
Wenn es dir nach dem Befolgen meiner bisherigen Praxistipps nicht gelungen ist, ein besseres Ergebnis in deinen Gesprächen zu erzielen, dann ist es möglich, dass du wahrscheinlich einen besonders harten Brocken erwischt hast. Kein Grund aufzugeben! Mach Nägel mit Köpfen!
Folgende Aspekte haben sich für mehr Klarheit in Entscheidungsprozessen bewährt:
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Entscheidungsklarheit: „Ich fasse zusammen: Wir machen Projekt X und wir verfolgen Projekt Y nicht weiter. Wir beenden es. Richtig?“
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Verbindlichkeit: „Sie haben sich gerade entschieden, keine Entscheidung zu treffen. Ist es mir gelungen, alle Konsequenzen Ihrer Entscheidung aufzuzeigen? Und werden Sie diese mittragen?“
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Nächster Schritt: „Wer muß über diesen Zustand informiert werden – und wer übernimmt das?“
Beende Insolvenzverschleppung so bald wie möglich – auch ohne, dass sie unter Strafe gestellt ist. Führen heißt auch, Handlungsunfähigkeit zu bearbeiten, nicht sie zu verschieben oder gar zu tolerieren.
So baust du dir eine Routine in deinem Entscheidungsumfeld
Du kannst diese 7 Praktiken als wiederkehrende Routine nutzen, wenn du mit Menschen arbeitest, die Entscheidungen verzögern oder meiden:
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Vor dem Gespräch:
eigenes Ziel klären, Angst als Signal sehen, Perspektive wechseln (Praktiken 1–3).
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Im Gespräch:
mit systemischen Fragen arbeiten, aktiv zuhören, Klartext sprechen (Praktiken 4–6).
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Am Ende: Entscheidung und Verbindlichkeit klar festhalten (Praktik 7).
Du veränderst damit vielleicht nicht die Persönlichkeit deines Gegenübers, aber du veränderst das Ergebnis und verschaffst dir wieder zeitliche Freiräume für nutzbringende Gespräche, wartende Projekte oder für dein Privatleben.
Wenn du merkst, dass du einen harten Brocken geangelt hast
Manchmal steckt die Blockade tiefer im System: uneinheitliche Vorgaben von oben, widersprüchliche Signale, geerbte Konflikte. Dann bietet eine gute Gesprächstechnik nur das Fundament und du brauchst einen geschützten Raum, um deine Rolle zu sortieren und neue Entscheidungsstrategien zu entwickeln und v.a. zu testen.
In meinen Coachings und im Führungslabor arbeiten wir daran:
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Wir schauen uns typische Entscheidungsfallen bei dir und deinen Entscheidern an – inklusive der Angst, Fehler zu machen oder nicht mehr gemocht zu werden und entwickeln passende Interventionen.
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Kritische Gespräche trainierst du mit einem Seminarschauspieler, der in die Rolle des harten Brockens schlüpft. Seinen Widerstand kannst du auf deiner Schwierigkeitsskala frei wählen. Von uns bekommst du Feedback und auf dich zugeschnittene weitere Praxistipps und kannst die Tipps sofort wieder am Seminarschauspieler testen. Nach Besuch des Führungslabors hast du dein schwieriges Gespräch mit dem harten Brocken mindestens einmal geführt – garantiert!
Wenn du spürst, dass du in einem Umfeld sitzt, das keine Entscheidungen trifft und du deine eigene Handlungsfähigkeit bei anspruchsvollen Gesprächspartner:innen stärken möchtest: Buche dir hier dein kostenloses Kennenlerngespräch und finde gemeinsam mit mir heraus, wie du auch kritische Gesprächspartner:innen für deine Ziele gewinnen kannst.
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von Ulrike | Okt. 8, 2026 | Führung & Kommunikation, Führungsangst & Selbstvertrauen
Bin ich gut genug? Die stille Angst hinter einer Beförderung
Stell dir vor, du stehst vor deinem neuen Team, der Magen zieht sich zusammen und du fragst dich: „Bin ich wirklich bereit für diese Rolle?“ „Bin ich den Anforderungen gewachsen?“ „Was, wenn jemand merkt, dass ich noch nicht so weit bin?“
Viele Aufsteiger:innen und neu ernannte Führungskräfte kennen diese Selbstzweifel bzw. den Anspruch an sich selbst, evtl. gepaart mit Perfektionismus, der dir zuflüstert: „Mach alles richtig, vermeide möglichst Fehler und beweise, dass du diese Beförderung auch wirklich verdient hast“.
Versteh mich bitte richtig: Du darfst Respekt vor der neuen Rolle haben und du solltest dir auch Zeit fürs Ausarbeiten deiner Strategien nehmen. Doch reines Grübeln ist wie Schaukeln – es beschäftigt dich, aber es bringt dich nicht weiter.
Der Perfektionismus-Falle im Führungsalltag
Perfektionismus klingt erstmal erstrebenswert: Alles perfekt planen, keine Fehler machen, alle zufriedenstellen, Lob und Anerkennung erhalten. Das kennst du sicher noch aus der Schulzeit, wo es um gute Noten ging, um die nächste Klasse zu erreichen.
Doch in der Praxis kann dich Perfektionismus lähmen. Neu ernannte Führungskräfte opfern gerade zu Beginn ihre Freizeit und Teile des Familienlebens, um zu beweisen „es wert zu sein“. Du kennst das vielleicht: Deine Führungskraft erwartet von dir Vorschläge zur Umsetzung und dein Team auf klare Entscheidungen, während du innerlich debattierst. In keinem Arbeitsvertrag nach einer Beförderung steht, dass es ab jetzt alles leichter wird.
Im Gegenteil: Die Aufmerksamkeit wächst, die Anzahl der Menschen, die Du fragen kannst, sinkt, Führung kostet plötzlich mehr Energie – und irgendwann fragst du dich, warum ausgerechnet du befördert wurdest und ob du dem überhaupt gewachsen bist.
Das ist die Falle: Der Wunsch nach Perfektion blockiert authentische Führung. Statt deine individuellen Stärken einzusetzen, schaust du dir Verhalten bei anderen erfolgreichen Führungskräften ab. Warum sieht das bei anderen so leicht aus? Was muss ich tun, damit ich eine perfekte Führungskraft werde.
Hier schenke ich dir eine meiner wichtigsten Erkenntnisse nach 20 Jahren Führungserfahrung:
In Zitatform einfügen: Es gibt keine perfekte Führungskraft!
Oder ist dir in den vergangenen Jahren schon jemals eine zu 100% perfekte Führungskraft über den Weg gelaufen? Das bezweifle ich!
Hier möchte ich nochmal Klartext sprechen: es gibt Situationen, da ist Perfektion absolut erstrebenswert. Ich möchte in einem perfekt gewarteten Flugzeug fliegen oder auf einer perfekt instandgehaltenen Bahnstrecke fahren. Da reichen 80% nicht! Sicherheit geht vor!
In der Führung helfen dir Handbücher, Technik-Updates oder ISO-Normen nur bedingt weiter. Hier geht es um Menschen und den wertschätzenden Umgang miteinander.
Wenn es also nicht dein Ziel sein soll, eine perfekte Führungskraft zu werden, was könntest du dir stattdessen vornehmen?
Meine Empfehlung: Werde zu einer wirksamen Führungskraft!
Wie werde ich zu einer wirksamen Führungskraft?
Dafür gibt es verschiedene Wege und zahlreiche Coaches oder Mentor:innen, die dir online und offline ihre Wege präsentieren werden. Ich schwöre auf meinen Weg, den ich in den letzten Jahrzehnten selbst gegangen bin, für gut befunden und in meine Mutformel gepackt habe.
Die Mutformel – Dein Kompass zu mehr Wirksamkeit
Seit über 10 Jahren begleite ich als Mutbegleiterin® Führungskräfte bei ihren Mutausbrüchen. Meine Mutformel ist einfach, erprobt und wirkungsvoll:
Mut =StärkeAngstTun
Stärke: Deine natürlichen Talente nutzen
Identifiziere deine Talente – z.B. anhand eines Tools wie dem Clifton StrengthsFinder®, den ich in meinen Coachings einsetze. Du trägst eine einzigartige Talentkombination in dir – lerne sie kennen und einzusetzen. Viele neu ernannte Führungskräfte können ihre Talente und Stärken, die sie in ihre neue Rolle gebracht haben, nicht benennen. Sie konzentrieren sich auf das, was sie noch lernen müssen, um „perfekt“ zu werden. Vergiss die Perfektion – strebe nach Wirksamkeit.
Angst: Innere Saboteure auflösen
Deine Ängste minimierst du gezielt, z. B. durch das Bearbeiten deiner Glaubenssätzen aus der Kindheit oder durch meine Hypnosecoachings. Innere Saboteure wie „Ich muss perfekt sein“ verlieren ihre Macht. Die meisten Führungskräfte merken erst durch professionelle Unterstützung, wie sehr diese unbewussten Überzeugungen und Glaubenssätze ihre Entscheidungen blockieren.
Tun: Der Schlüssel zur Veränderung
Gehe in kleinen Schritten voran – und geh los! Nimm dir stückweise Veränderungen vor, trainiere deine Gespräche mit Partner:in oder Freund:innen oder wenn es um viel Budget und weitläufige Auswirkungen geht, ganz professionell zusammen mit mir und mit einem Seminarschauspieler im Führungslabor. Die Magie findet außerhalb deiner Komfortzone statt. Nur wer handelt, wächst. Mut entsteht durchs Tun – nicht durchs Grübeln.
3 praktische Schritte zum sofortigen Start: Wende die Mutformel im Alltag an
So kannst heute noch starten:
Schritt 1: Deine Stärken identifizieren (10 Minuten)
Nimm dir Zeit und schreibe 3 deiner Stärken auf (z. B. „klar argumentieren“, „schnelle Entscheidungen treffen“, „Menschen motivieren“). Wie kannst du sie morgen ganz gezielt einsetzen? Setze dir Ziele, was du in den nächsten 24 Stunden tun wirst, um diese Stärke anzuwenden.
Eines meiner Talente ist „Ideensammler“. Und ich nehme mir vor, dir in der nächsten Leseminute eines meiner Zitate aus meinem Fundus zu schenken.
Schritt 2: Die Angst aussprechen (5 Minuten)
Identifiziere eine Angst, die dir im Führungsalltag im Weg steht („Mein Team wird nicht einverstanden sein“, „Mein Chef wird nicht zustimmen“, „Ich könnte mich falsch entscheiden“). Atme tief durch und frage dich: „Was ist das Schlimmste, das passieren könnte?“ – und antworte ehrlich.
Hier kommt das versprochene Zitat und ich meine, es wird dem amerikanischen Autor Mark Twain zugeschrieben:
Als Zitat einfügen
Ich bin ein alter Mann und habe in meinem Leben viele Kümmernisse durchlebt – von denen die meisten niemals stattgefunden haben.
Schritt 3: Eine Aktion starten (SMART)
Nun geht es ums Umsetzen! Umsatz kommt schließlich auch von Umsetzen. Wenn Du nichts tust, ist TUN=0 und wie wir aus dem Mathematikunterricht wissen, ist damit die ganze Formel gleich NULL und das war’s mit dem Mut.
Plane ein Gespräch, eine Entscheidung, eine Ansage – etwas, das dich Überwindung kostet. Reflektiere danach: Wie hast du deine Stärke(n) eingesetzt? Welche Angst hat sich nicht bewahrheitet?
Eine Aktion nach der SMART-Formel könnte lauten:
Spezifisch: ich werde meinen Chef um ein Sabbatical / Auszeit bitten
Messbar: ich möchte 6 Monate unbezahlten Urlaub am Stück haben
Attraktiv: ich möchte in der Zeit reisen und meine Sprachkenntnisse ausbauen
Realistisch: ich werde einen Teilzeitvertrag (1 Jahr halbes Gehalt) vorschlagen
Terminiert: ich werde dieses Gespräch bis Ende des Monats mit meinem Chef geführt haben
Nun schnapp dir eine Person deines Vertrauens, mit der du das Gespräch „trocken“ üben kannst oder bring deine Gesprächssituation mit ins Führungslabor.
So funktioniert die Generalprobe im Führungslabor
In meinen Coachings arbeiten wir praxisorientiert entlang deiner aktuellen Herausforderungen. In kleinen Sequenzen mit professionellem Seminarschauspieler stellen wir das reale Szenario nach. Der Seminarschauspieler schlüpft in die Rolle der anderen Person, z.B. deines Chefs. Du führst das schwierige Gespräch, erhältst Feedback und Verbesserungsvorschläge und trainierst so oft, bis du dich sicher für den Termin mit deinem Chef fühlst.
Ich garantiere dir: Nach Besuch des Führungslabors hast du dein schwieriges Gespräch mindestens einmal geführt!
Ein Hoch auf die Authentizität: Warum sich der Wechsel zu wirksamer Führung lohnt
Authentische Führungskräfte erhöhen das Vertrauen in ihren Teams und erzielen wirkungsvollere Ergebnisse, weil sich ihre Teams sicher fühlen, Fehler machen und Tradiertes in Frage stellen dürfen. Innovation statt Perfektion – wie klingt das für dich?
Mit meiner Mutformel wirst du mit Leichtigkeit vom Stärkenkenner zum Grenzensprenger!
Von Perfektion zu Power: Vereinbare deinen kostenlosen Mut-Call
Bist du bereit für deinen nächsten Mutausbruch? Vereinbare deinen kostenlosen Mut-Call und finde mit mir heraus, welche Form der Mutbegleitung, die dich von Perfektion zu mehr Power führt.
Im Gespräch schauen wir gemeinsam:
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Wo dich der Perfektionismus konkret blockiert
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Wie die Mutformel in deiner Situation wirkt
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Welches Coaching-Paket zu dir passt
Mach den ersten Schritt: Lerne mich kennen und entscheide, wie ich dich begleiten soll. Den Link zu meinem Kalender findest du hier:
Mutbegleiterin® – Deine Expertin für Mutausbrüche
Du möchtest authentisch bleiben und wirkungsvoll führen? Dann buche deinen kostenlosen Mut-Call und lass uns gemeinsam deinen Weg zur mutigen Führung besprechen.
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von Ulrike | Okt. 1, 2026 | Führung & Kommunikation, Führungsangst & Selbstvertrauen
Wenn der wichtige Tag bevorsteht und außergewöhnliche Leistung von dir gefordert wird
Stell dir vor, du hast Feierabend. Morgen steht dir ein wichtiger Tag mit einem herausfordernden Gespräch bevor – es geht um ein beträchtliches Budget, dein Ansehen als Entscheider:in oder dein persönliches Wohlbefinden. Und dein Kopfkino dreht sich immer wieder um dieses eine Gespräch mit Investor:innen, deinem Teammitglied, dem Vorstand oder einer anderen Person aus deinem Umfeld:
- Was, wenn ich einen Black-Out habe?
- Was, wenn meine Entscheidung falsch ist?
- Was, wenn ich nicht das Budget erhalte, das ich fürs Weitermachen dringend benötige?
- Was, wenn ich nicht mit allen Informationen aufwarten kann?
- Was, wenn es mir nicht gelingt, mein Anliegen nachvollziehbar vorzubringen?
- Was, wenn die andere Person NEIN sagt?
Im schlimmsten Fall beschäftigt dich das Grübeln über diese Fragen immer weiter und morgens liegst du gerädert und ratlos neben deinem Wecker, der das Ende einer unruhigen Nacht verkündet.
Wie wäre es für dich, abends zuversichtlich zu Bett zu gehen und morgens erholt mit dem grandiosen Gefühl aufzuwachen:
- Ich habe alles an Bord, was es für dieses schwerwiegende Gespräch braucht.
- Ich freue mich auf dieses Gespräch, denn ich kann zeigen, was ich auf dem Kasten habe.
- Ich gebe der anderen Person die Chance, JA zu meinem Anliegen zu sagen.
- Klar packe ich das!
Das Phänomen im Kopf – was du über Führungsängste wissen solltest, damit du deinen wünschenswerten Zustand erreichen kannst
Damit dein Körper diese Zuversicht auch fühlt, ist Gedankenhygiene von deiner Seite erforderlich. Die zentrale Info zuerst: Jegliche Form von Angst ist eine Information deines Nervensystems! Es gibt biologische, psychologische und organisatorische Gründe, warum du Angst spürst. Dein Körper merkt, dass du deine Komfortzone verläßt und sendet dir Signale – wenn du Gefühle fühlen möchtest, dann freu dich über diese Warnung, denn jetzt kannst und solltest du entsprechend handeln!
Ich unterscheide drei maßgebliche Arten von Führungsängsten, die besonders bei neu ernannten Führungskräften auch mal in Kombination auftreten:
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Die Kompetenzangst
Du hast Expertenwissen in deiner vorherigen Rolle gesammelt. Nun sollst du über Themen sprechen, in denen du wenig bis keine Erfahrungen hast und (Führungs-)Kompetenzen zeigen, die du noch nie testen konntest. Du weißt auch nicht, ob alles so funktioniert wie geplant. Solange du referierst, mag das noch hinhauen, aber spätestens im Dialog könnte bei den Rückfragen herauskommen, dass du noch gar nicht alles wissen kannst.
Wie kommt dieses “Nicht-Alles-Wissen” bei der anderen Person an? Wird das bei der anderen Person nicht blöd wirken?
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Die Reputationsangst
Du hast hart und viel gearbeitet, um in diese Position zu kommen. Du vermutest, dass dein Umfeld erwartet, dass du von Anfang an performst – sonst hättest du diese Position schließlich nicht verdient. Was, wenn sie dich „enttarnen“? Was, wenn sie merken, dass du auch nur ein Mensch bist, der Fehler macht und sich irren kann? Was wird die andere Person im Gespräch von dir halten?
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Die Abhängigkeitsangst
Als Führungskraft oder Unternehmer:in hängt dein Erfolg zunehmend von anderen Personen ab, die du zwar beeinflussen, aber nicht kontrollieren kannst. Das kennst du vielleicht vom Circle of Influence aus Stephen R. Coveys Bestseller “7 Wege zur Effektivität”. Du kannst eine innovative Strategie oder einen unwiderstehlichen Pitch haben – doch wenn die Investorin abspringt, der Vorstand das Budget kürzt oder ein Teammitglied dich hängen lässt, wirst du dich immer fragen: Hast du du im Vorfeld wirklich alles dafür getan hast, um die Entscheidungen dieser Personen zu deinen Gunsten zu beeinflussen? Was, wenn ein JA doch möglich gewesen wäre?
Machen wir uns nichts vor: Niemand findet Ablehnung toll! Wir alle möchten zufrieden aus einem Gespräch kommen, gelobt werden und Erfolge feiern. Umso mehr lähmen uns die oben beschriebenen Ängste und führen zu der selbsterfüllenden Prophezeiung – nämlich dass wir das NEIN, das wir manchmal unbewusst erwarten, tatsächlich kassieren.
Meine Mutformel: In 3 Schritten vom Stärkenkenner zum Grenzensprenger
In meinen Coachingpaketen drehen wir mit Hilfe der Mutformel diese selbsterfüllende Prophezeiung zu deinen Gunsten um: Stell dir vor, du gehst mit der mentalen Haltung ins Gespräch, dass du der anderen Person jetzt die Chance geben wirst, JA zu deinen Plänen zu sagen. Du setzt gezielt auf deine Stärken, probst deinen Pitch, stellst dich auf jegliche kritische Rückfragen ein, trainierst unter realistischen Laborbedingungen die Herausforderungen, vor denen du am meisten Angst hast und programmierst dein Nervensystem und dein Unterbewusstsein auf Erfolg.
Geht das? Ja, das geht. Seit 15 Jahren begleite ich Führungskräfte und Unternehmer:innen bei ihren Mutausbrüchen und deren Erfolgen liegt meine Mutformel zugrunde:
„Stärke“ geteilt durch „Angst“ multipliziert mit „Tun“ ist gleich „Mut“.

💪🏼 Je besser du deine Stärken einsetzt, desto mutiger wirst du.
😱 Je weniger dich deine Ängste hindern, desto mutiger wirst du.
👣 Je mehr Schritte du in Richtung deines Ziels gehst, desto mutiger wirst du.
Fazit:
‼️Solange du vor lauter Grübeln nicht ins Tun kommst, wird sich nichts bei dir ändern🤷🏼♀️
➡️ Mut entsteht durchs Tun!
Der nächste Schritt: Wie auch du deine Führungsängste in den Griff bekommst
Jetzt hast du die Mutformel kennengelernt. Doch wie ein geschätzter Trainerkollege in seinen Vorträgen immer sagt: Kennen, Können und Machen sind drei verschiedene Sachen!
Wenn dich jetzt eine dieser Fragen umtreibt:
- [ ] Wie bekomme ich meine aktuelle Führungsangst in den Griff?
- [ ] Wie erhöhe ich meine Chancen auf mehr JA’s in Verhandlungen?
- [ ] Wie schlafe ich besser vor herausfordernden Gesprächen?
- [ ] Wie werde auch ich zum Stärkenkenner und dann zum Grenzensprenger?
Dann komm ins Handeln, buche dir hier einen Mut-Call mit mir und lerne mich als Deine Mutbegleiterin® in einem Telefonat persönlich kennen.
Mut entsteht durchs Tun. Und das Tun wird leichter, wenn du nicht alleine gehst – oder dich von mir aus deiner vertrauten Komfortzone schubsen lässt.
Buche dir deinen kostenlosen Mut-Call. Lass uns schauen, wie ich dir helfen kann, vom Stärkenkenner zum Grenzensprenger zu werden.
Vertiefe dein Führungshandeln
Du möchtest deine nächste Führungssituation in einem geschützten Rahmen sortieren und praktisch vorbereiten? Buche jetzt deinen kostenfreien Mut-Mentoring Call.
von Ulrike | Sep. 23, 2026 | Führung & Kommunikation, Führungsangst & Selbstvertrauen
Befördert und überforderst? Warum dein Fachwissen dich jetzt sabotiert – und wie du als neu ernannte Führungskraft die Akzeptanz deines Teams gewinnst
Lesedauer: 9 Minuten | Für: Neu ernannte Führungskräfte, Gründer:innen, Aufsteiger:innen
Das 2-Säulen-System (transaktional & transformational) mit 6 Führungsstilen – praxisgerecht übersetzt für deinen Montag-Morgen.
Das Dilemma des Fachexperten – Klartext
Hand aufs Herz: Gestern warst du der Held des Tages. Problem brannte? Du hast gelöscht. Du hattest die Antworten, die Zahlen, den Code. Genau deshalb wurdest du befördert.
Und heute? Sitzt du in deiner neuen Rolle und merkst:
Alles, was bisher funktioniert hat, funktioniert nicht mehr.
Plötzlich sollst du delegieren statt selbst machen. Plötzlich gibt es Konflikte, die du nicht logisch wegrechnen kannst. Und leise meldet sich diese eine Stimme im Kopf:
„Kann ich das überhaupt? Wann merken die anderen, dass ich als Manager noch schwimme?“
Willkommen im Club. Das ist kein Mangel an Talent – das ist Rollen-Dilemma-Lähmung. Du spielst ein neues Spiel mit den alten Regeln. Klar, dass du verlierst.
Ab heute ändern wir die Regeln. Führung ist kein Talent, sondern ein Handwerk. Und Handwerk hat Werkzeuge. Genau die bekommst du jetzt.
Eine Vorwarnung: Das hier ist kein weiterer Führungs-Theorie-Ratgeber mit „Reflektiere mal über dich selbst“. Du bekommst die zwei Säulen, die in der Forschung als Full Range Leadership Model (Bass & Avolio) bekannt sind – und ich übersetze sie dir in das, was du Montag früh tatsächlich tun kannst.
Säule 1: Transaktionale Führung – Dein Fundament
„Wie wir die Dinge regeln“
Als Fachexperte liebst du Klarheit. Genau die bekommst du hier. Transaktionale Führung ist das Geben und Nehmen – klare Vereinbarungen, klare Konsequenzen, klare Spielregeln. Sie nimmt die Emotionalität aus dem Alltag und gibt dir Boden unter den Füßen.
Es gibt 2 transaktionale Stile. Beide brauchst du.
Stil 1: Contingent Reward (Leistungsorientierte Belohnung)
Klingt sperrig, ist aber simpel: Klare Vereinbarung, klare Gegenleistung. Wer liefert, bekommt etwas dafür – Anerkennung, Verantwortung, Boni, Sichtbarkeit. Wer nicht liefert, eben nicht.
Der Fehler vieler Ex-Fachkräfte: Sie nehmen an, dass „gute Leistung selbstverständlich ist“. Ist sie nicht. Wenn du Leistung willst, musst du sie vorher vereinbaren und hinterher würdigen.
🔧 Dein Tool: Die Vereinbarungs-Mechanik
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Was ist das Ergebnis? (Nicht die Tätigkeit – das Ergebnis!)
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Bis wann liegt es vor?
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Woran erkennen wir gemeinsam, dass es erreicht ist?
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Was passiert, wenn es erreicht ist?
Kein Schwurbel, keine „ungefähren Erwartungen“. Punkt für Punkt durchgehen. Schriftlich. So einfach.
Stil 2: Management by Exception (Führung durch Ausnahmen)
Du greifst nicht permanent ein – du greifst ein, wenn etwas vom Soll abweicht. Das ist der Stil, der dich aus dem Mikromanagement-Modus holt.
Zwei Spielarten:
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Aktiv: Du beobachtest die Kennzahlen, erkennst Abweichungen früh und korrigierst sofort.
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Passiv: Du wartest, bis das Problem auf deinem Tisch landet. (Vorsicht: Das ist der Bequemlichkeits-Modus. Kostet dich Autorität.)
Empfehlung: Aktiv führen. Passiv ist keine Strategie, das ist Wegducken.
🔧 Dein Tool: Die Ich-Botschaft nach Thomas Gordon – Wahrnehmung, Wirkung, Wunsch
Wenn etwas schiefläuft, brauchst du eine Sprache, die klärt statt verletzt. Drei Schritte:
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Wahrnehmung: „Mir ist aufgefallen, dass… (was ich konkret beobachtet habe – Fakt, kein Urteil)„
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Wirkung: „Das wirkt auf mich / führt dazu, dass… (was es bei mir oder im Team auslöst)„
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Wunsch: „Ich wünsche mir, dass… (was du ab jetzt anders machst)„
Sofort. Nicht im Jahresgespräch. Nicht „bei Gelegenheit“. Sofort.
Der Witz daran: Du sprichst über dich und deine Wahrnehmung – nicht über den Charakter des anderen. Das senkt Widerstand und öffnet den Gesprächsraum.
Warum diese Säule für dich überlebenswichtig ist: Sie gibt dir als frisch ernannter Führungskraft ein stabiles Gerüst. Du musst nicht jeden Tag neu erfinden, wie geführt wird. Du hast eine Mechanik.
Aber – und jetzt kommt der Knackpunkt:
Wer nur transaktional führt, wird zum Verwalter. Nicht zum Leader.
Säule 2: Transformationale Führung – Dein Mut-Hebel
„Wie wir Menschen bewegen“
Reine Struktur reicht nicht. Wenn du willst, dass dein Team dir wirklich vertraut, über sich hinauswächst und dich als Autorität akzeptiert – nicht weil du der Chef bist, sondern weil sie dir folgen wollen – brauchst du die transformationale Führung.
Hier transformierst (veränderst) du das Verhalten deiner Leute, indem du sie inspirierst und ihre Stärken aktivierst.
Genau hier scheitern die meisten Ex-Fachkräfte. Warum? Weil dieser Bereich „weich“ wirkt. Weil er Angst macht. Weil er dich angreifbar macht.
Genau hier entsteht echter Mut.
Die transformationale Führung kennt 4 Stile – in der Forschung „die 4 I’s“ genannt. Du brauchst alle vier.
Stil 1: Idealized Influence (Vorbildwirkung)
Du kannst keinen Mut von deinen Mitarbeitern verlangen, wenn du selbst vor schwierigen Entscheidungen wegläufst. Du kannst keine Offenheit erwarten, wenn du deine eigenen Fehler vertuschst.
Dein Team beobachtet dich. Permanent. Was du tust, hat das 10-fache Gewicht dessen, was du sagst.
Praxis: Gehe voran in unbequemen Gesprächen. Stehe zu Fehlern. Triff Entscheidungen, auch wenn du nicht alle Infos hast. #MutentstehtdurchsTun – das ist nicht nur ein Hashtag, das ist deine tägliche Vorgabe an dich selbst.
Stil 2: Inspirational Motivation (Sinnstiftung & Vision)
Erkläre deinem Team nicht nur, was es tun soll (das ist transaktional). Erkläre, warum es wichtig ist. Verbinde den Montag-Morgen-Job mit dem großen Bild.
Praxis: Jeder Mitarbeiter sollte in einem Satz beantworten können, wozu seine Arbeit beiträgt. Wenn das nicht klappt, hast du noch Arbeit. Und das ist deine Arbeit, nicht seine.
Stil 3: Intellectual Stimulation (Mitdenken einfordern)
Du musst nicht die Antworten geben – du musst die richtigen Fragen stellen. Fordere deine Leute heraus, alte Muster zu hinterfragen und eigene Lösungen zu finden.
Der Reflex der Ex-Fachkraft: „Ich erkläre kurz, wie es richtig geht.“ Falsch. Damit machst du dich unentbehrlich – und dein Team unmündig.
Praxis: „Wie würdest du das lösen?“ statt „Mach es so.“ Ja, das dauert anfangs länger. Ja, das hältst du aus. Aber dann hast du irgendwann ein Team, das denkt. Statt eines, das nur ausführt.
Stil 4: Individualized Consideration (Individuelle Wertschätzung)
Behandle deine Leute nicht wie austauschbare Rädchen. Jeder Mensch hat einzigartige Stärken, Treiber, Ängste. Wenn du die nicht kennst, führst du im Blindflug.
Praxis: Finde heraus, wo die individuellen Talente liegen (z. B. über den Clifton StrengthsFinder®) und setze deine Leute genau dort ein, wo sie aufblühen. Stärkenorientierung schlägt Schwächentherapie. Immer.
Der Selbst-Test: Wo stehst du gerade?
Bewerte dich ehrlich auf einer Skala von 1 (trifft gar nicht zu) bis 5 (trifft voll zu).
Block A – Transaktionale Führung (2 Stile)
| # |
Aussage |
Score |
| 1 |
Contingent Reward: Ich vereinbare mit meinen Leuten klare Ergebnisse mit klaren Deadlines – und würdige Erfolg konsequent. |
___ / 5 |
| 2 |
Management by Exception: Wenn jemand seine Ziele nicht erreicht, spreche ich das sofort mit einer klaren Ich-Botschaft (Wahrnehmung – Wirkung – Wunsch) an. Ich warte nicht. |
___ / 5 |
Summe Block A: ___ / 10
Block B – Transformationale Führung (4 Stile)
| # |
Aussage |
Score |
| 1 |
Idealized Influence: Ich gehe in unbequemen Gesprächen voran und stehe zu eigenen Fehlern. |
___ / 5 |
| 2 |
Inspirational Motivation: In schwierigen Phasen gelingt es mir, mein Team durch eine klare Vision neu zu motivieren. |
___ / 5 |
| 3 |
Intellectual Stimulation: Ich gebe nicht ständig die Antworten, sondern stelle Fragen, die mein Team zum Mitdenken zwingen. |
___ / 5 |
| 4 |
Individualized Consideration: Ich kenne die individuellen Stärken und persönlichen Ziele jedes Mitarbeiters – und setze sie entsprechend ein. |
___ / 5 |
Summe Block B: ___ / 20
Deine Auswertung
Block A stark, Block B schwach? Du bist der perfekte Administrator. Die Struktur steht, dein Team funktioniert – aber nur „nach Vorschrift“. Dir fehlt der transformationale Hebel.
Block B stark, Block A schwach? Du bist der inspirierende Kumpel-Typ. Die Stimmung ist gut, aber es mangelt an Verbindlichkeit. Dir fehlt das transaktionale Fundament.
Beides schwach? Willkommen in der Rollen-Dilemma-Lähmung. Keine Sorge – genau dafür ist dieser Guide da. Und genau dafür gibt es das Führungslabor.
Beides stark? Dann bist du entweder ein außergewöhnlicher Leader – oder du hast dich beim Selbst-Test verschätzt. Frag mal dein Team.
Die Wahrheit liegt in der Balance: Wirksame Führung besteht aus einem hohen Maß an transformationaler und einem gesunden Maß an transaktionaler Führung. Das transaktionale Fundament gibt dir den sicheren Boden. Die transformationale Klaviatur macht dich zum echten Leader, dem Menschen folgen wollen.
Die Parabel der sechs blinden Männer – warum du nie das ganze Bild siehst
Es gibt diese alte indische Parabel: Sechs blinde Männer wollen wissen, was ein Elefant ist. Der erste fasst den Rüssel an und sagt: „Ein Elefant ist wie eine Schlange.“ Der zweite fühlt das Bein: „Nein, ein Baum.“ Der dritte berührt das Ohr: „Ein Fächer!“ Der vierte den Bauch: „Eine Wand!“ Der fünfte den Stoßzahn: „Ein Speer!“ Der sechste den Schwanz: „Ein Seil – ihr verschaukelt mich doch!“
Jeder hat recht. Und jeder hat unrecht. Weil jeder nur einen Teil berührt.
Genau das passiert dir als neue Führungskraft jeden Tag:
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Du siehst das Projekt aus deiner Perspektive. Dein Mitarbeiter aus seiner. Dein Chef aus einer dritten. Der Kunde aus einer vierten.
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Du hältst deine Sicht für die Wahrheit – und wunderst dich, warum dein Team nicht „mitzieht“.
-
Du vermutest hinter abweichenden Meinungen Widerstand, Inkompetenz oder Sabotage – dabei berühren die anderen nur einen anderen Teil des Elefanten.
In der Parabel löst der weise Raja den Streit. Er ist nicht parteiisch, er ist nicht im Konflikt – er hat Abstand und Überblick. Er moderiert. Er hilft den Männern zu erkennen: Erst wenn ihr eure Eindrücke zusammenfügt, entsteht das ganze Bild.
Genau diese Rolle brauchst du als Leader. Nicht der, der alles besser weiß. Sondern der, der die Perspektiven zusammenträgt.
Und ehrlich: Manchmal brauchst auch du einen Raja. Jemanden, der mit Abstand auf deinen Führungsalltag schaut – und dir zeigt, welchen Teil des Elefanten du gerade übersiehst.
Dein nächster Schritt: Vom Stärkenkenner zum Grenzensprenger
Strukturen kann man lernen. Bücher über Führung gibt es genug – wahrscheinlich stehen schon zwei davon ungelesen auf deinem Nachttisch.
Aber warum fällt dir die Umsetzung in der Praxis trotzdem so schwer?
Weil Wissen nicht gleich Handeln ist. Wenn du in einem schwierigen Mitarbeitergespräch sitzt und dein Gegenüber blockiert, hilft dir keine Theorie der Welt. Da hilft nur eines: Du musst es einmal getan haben.
Die Mutformel
In meiner Arbeit als Mutbegleiterin® nutzen wir die Mutformel:
Mut \= Stärke ÷ Angst × Tun
-
Je besser du deine Stärken einsetzt, desto mutiger wirst du.
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Je weniger dich deine Ängste blockieren, desto mutiger wirst du.
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Je mehr Schritte du tatsächlich gehst, desto mutiger wirst du.
Wir analysieren nicht nur deine Stärken (mit dem Clifton StrengthsFinder®) – wir trainieren deine realen, harten Führungsszenarien im geschützten Raum. Live im Führungslabor mit professionellen Seminarschauspielern. Ergänzt durch tiefenwirksames Hypnose-Coaching für deine mentale Sicherheit.
Du verlässt das Führungslabor nicht mit einer Erkenntnis. Du verlässt es mit einem bereits geführten Gespräch.
FAQ: Häufige Fragen zur Führung neu ernannter Führungskräfte
Was ist der Unterschied zwischen transaktionaler und transformationaler Führung?
Transaktionale Führung regelt das Wie (klare Vereinbarungen, Belohnung, Korrektur bei Abweichung). Transformationale Führung bewegt das Warum (Vision, Vorbild, Mitdenken einfordern, individuelle Wertschätzung). Wirksame Führungskräfte beherrschen beides.
Wie überwinde ich als neu ernannte Führungskraft meine Führungsangst?
Führungsangst löst sich nicht durch Nachdenken, sondern durch Tun in geschütztem Rahmen. Im Führungslabor trainierst du schwierige Gespräche live mit Seminarschauspielern – so wird Theorie zum Reflex.
Warum scheitern Fachexperten oft als Führungskraft?
Weil sie ihre alten Erfolgsmuster (selbst lösen, schnell antworten, fachlich brillieren) weiter anwenden – obwohl die neue Rolle das Gegenteil verlangt: delegieren, Fragen stellen, Menschen entwickeln.
Was ist das Full Range Leadership Model?
Ein wissenschaftlich fundiertes Führungsmodell von Bass & Avolio, das 6 Führungsstile auf zwei Säulen (transaktional + transformational) kombiniert – heute der Gold-Standard moderner Führungsforschung.
Wie gewinne ich als neue Führungskraft die Akzeptanz meines Teams?
Durch zwei Hebel: Verbindlichkeit (transaktional – klare Vereinbarungen, kein Mikromanagement) und Vorbildwirkung (transformational – Mut vorleben, zu Fehlern stehen, Sinn vermitteln).
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Deine Ulrike Möhler
Mutbegleiterin® | Leadership-Expertin | Hypnose-Coach
www.mutbegleiterin.de | www.fuehrungslabor.de
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von Ulrike | Sep. 15, 2025 | Führung & Kommunikation, Führungslabor & Praxistraining
Du hast einen Plan. Und trotzdem zitterst du.
Du hast Bücher gelesen. Du hast die Strategien geplant. Du weißt genau, was du sagen wirst.
Und dann sitzt du im Gespräch. Das erste Nein vom Gegenüber und dein Gesicht erstarrt. Wie geht es weiter?
Du wirst unsicher. Deine Stimme zittert. Die Worte, die du dir zurecht gelegt hattest, sind weg. Dein Herz rast. Und die andere Person merkt: Du bist unsicher. Du wirkst nicht souverän, um ausreichend zu überzeugen.
Das ist kein Fokus-Problem. Es liegt nicht am Wissen. Das ist eine Reaktion deines Nervensystems.
Dein Nervensystem hat gelernt, in stressigen Situationen zu zittern. Und kein Buch, kein Video und schon gar kein Ratschlag kann dein Nervensystem umtrainieren. Nur du kannst das. Nur Training kann das.
Die unbequeme Wahrheit: Die besten Führungskräfte sind nicht die, die am meisten wissen. Die besten Führungskräfte sind die, die im echten Gespräch klar bleiben – auch unter Druck.
Und diese Klarheit entsteht nicht durchs Nachdenken. Sie entsteht durchs Tun, z.B. als Generalproben. Durch ein Training mit jemandem, der dein Gegenüber so praxisnah wie möglich simuliert.
Dort kommt der Seminarschauspieler (SSP) ins Spiel.
Das Problem mit klassischem Wissen (Oder: Warum dein Gehirn unter Druck alles vergisst)
Lass mich ein Gedankenexperiment mit dir machen.
Du liest ein Buch übers Golfen. Du lernst den Unterschied der verschiedenen Golfschläger. Du schaust dir Bilder an, wie man Bälle schlägt. Theoretisch hast du dich perfekt vorbereitet.
Doch beim Abschlag mit einem Schläger in der Hand ist alles weg. Plötzlich funktioniert nichts so, wie es im Buch steht.
Das ist keine Dummheit. Das ist Neurobiologie.
Unter Stress (und ein wichtiges Führungsgespräch IST Stress) schaltet dein Gehirn in einen Überlebensmodus. Dein präfrontaler Kortex – wo die guten Ideen leben – geht teilweise offline. Deine Amygdala übernimmt. Und die Amygdala ist nicht rational. Sie ist uralt. Sie fällt Blitzentscheidungen.
In dieser Amygdala-Aktivierung greifst du nicht auf erlernte Strategien zurück. Du greifst auf alte Muster zurück.
Das ist, was Neurowissenschaftler die Amygdala-Hijack nennen. Dein Nervensystem kappt die Verbindung zu den smarteren Hirn-Teilen und übernimmt die Führung.
Das bedeutet nicht, dass du dumm bist. Es bedeutet, dass du normal bist. Jede:r Golfer:in startet erstmal auf der Driving Range.
Klassisches Coaching adressiert erstmal nur den Kopf. Du lernst, Situationen anders zu bewerten. Aber dein Körper hat noch nicht gelernt, anders zu fühlen. Und unter Druck? Da setzt sich dein Körper erst recht durch.
Die harte Realität
Jeder Unternehmer weiß theoretisch, wie ein Trennungsgespräch laufen sollte. Aber im echten Gespräch? Wie trenne ich mich respektvoll, wenn mein Gegenüber die Entscheidung doof finden wird? Und mein Mund trocken wird und das Herz zu klopfen beginnt.
Ein junge Gründerin hat das beste Pitch-Deck. Aber vor den Investor:innen? Hier geht es um Kohle und plötzlich verwurstelt sie ihre Worte wie eine Anfängerin.
Als erfahrene Führungskraft weiß du, wie du mit Widerstand umgehen solltest. Aber wenn deine Führungskraft Gegenwind gibt? Deine Projektpläne anzweifelt? Oder dich mit ihrer Entscheidung auf später vertröstet?
Hierbei handelt es sich selten um Wissens-Probleme. Das sind bekannte Herausforderungen für dein Nervensystem. Und auf diese kannst du dich mit einem Seminarschauspieler professionell vorbereiten.
Was ist ein Seminarschauspieler? (Und warum du das Schauspielern lieber den Profis überlassen solltest)
Ein Seminarschauspieler ist NICHT nur ein Schauspieler, der in eine Rolle schlüpft.
Ein Seminarschauspieler (SSP) ist ein speziell trainierter Coach, der deine herausfordernden Gesprächspartner:innen simuliert, auf dein Verhalten reagiert und dir im Anschluss qualifiziertes Feedback aus der anderen Perspektive geben kann.
Sein Job ist: Realistisch reagieren. Dich mit deinen Herausforderungen zu triggern. Damit dein Nervensystem echtes Feedback bekommt – nicht wohlwollendes.
Warum funktioniert das? Weil dein Nervensystem generalisiert. Wenn du gelernt hast, in dieser einen schwierigen Gesprächssituation ruhig zu bleiben, lernt dein Nervensystem, in ähnlichen Situationen ruhig zu bleiben.
Das ist kein Theater. Das ist Neurowissenschaft.
Willkommen im dreistufigen Rollentraining
Du kannst dir das Coaching in 3 Stufen vorstellen:
Stufe 1 – Dein Skript:
Du führst das Gespräch so, wie du es geplant oder schon einmal geführt hast.
Stufe 2 – Das Spiegeln:
Ihr tauscht die Rollen. Der Seminarschauspieler gibt dein Verhalten, deine Gestik, deine Mimik und deine Worte wieder. Du blickst in (d)einen Spiegel und spürst am eigenen Leib, wie sich dein Gesprächspartner wahrscheinlich fühlen wird. Und schnell wird dir klar: das könnte besser laufen – nur wie?
Nach deiner eigenen Reflexion geben dir der Seminarschauspieler und ich als deine Coach Feedback und geben Tipps, die du von deinem Gegenüber so nie hören würdest:
- Was hast du getan, um dein Gesprächsziel zu erreichen?
- Wo hast du Unsicherheit ausgestrahlt?
- Was hat es dir schwer gemacht, dein Ziel zu erreichen?
- Wie hat dein Verhalten gewirkt?
- Welche Veränderungen solltest du im nächsten Gespräch vornehmen?
Stufe 3 – Die Erfolgsgarantie:
Die meisten Rollentrainings enden zu früh. Im Führungslabor eroberst du dir in dieser erneuten Wiederholung deine Souveränität zurück. Der Seminarschauspieler ist noch genauso schwierig wie zuvor. Nur du nimmst dir Veränderungen in deiner Gesprächsstrategie vor und probierst die Tipps aus. Ich garantiere dir: Nach der Generalprobe im Führungslabors hast du dein schwieriges Gespräch mindestens einmal erfolgreich geführt – du hast es geprobt.
Im Führungslabor vollendet die Generalprobe meine Mutformel
Meine Mutformel lautet: Mut \= Stärke ÷ Angst × Tun
Ohne die Generalprobe im Führungslabor bliebe meine Mutformel in der Theorie stecken. Das Rollenspiel mit einem Seminarschauspieler fördert das Umsetzen in einer kontrollierten, sicheren Umgebung.
Du trainierst das Gespräch, bis sich dein Nervensystem wieder sicher anfühlt. Auf Wunsch trainieren wir mehrere Gespräche (z.B. nicht nur das Trennungsgespräch, sondern auch, wie du deine Entscheidung an das Team kommunizieren wirst).
Mit der Mutformel lernt dein Körper: „Okay, ich kann das. Alles, was ich brauche, habe ich an Bord.“
Fallbeispiele aus der Praxis
Lassen mich drei konkrete Szenarien zeigen, wie die Generalprobe mit Seminarschauspieler funktioniert:
Szenario 1: Das sensible Trennungsgespräch
Situation: Eine Gründerin steht vor einem Trennungsgespräch mit einem Geschäftspartner. Sie weiß theoretisch, was sie vermitteln will. Aber emotional? Sie ärgert sich über sich selbst, weil die Partnerschaft nicht geklappt hat. Sie hat Angst vor rechtlichen Komplikationen. Sie möchte im Guten auseinandergehen, aber auch ihre Grenzen schützen.
Generalprobe 1: Sie führt das Gespräch sehr rational, sehr „hart in der Sache“. Der SSP reagiert emotional verletzt. Sie zieht sich zurück. Resultat: Das Gespräch wird zu einem Kampf statt zu einem Trennungsgespräch mit gegenseitiger Wertschätzung.
Feedback: „Die Rationalität ist nötig. Aber der emotionale Bruch ist auch sichtbar. Der andere fühlt sich angegriffen, nicht respektiert.“
Generalprobe 2: Sie probiert: Hart in der Sache, weich zur Person. Sie sagt ihre Grenzen klar (rational), aber anerkennt auch: „Das ist schmerzhaft für uns beide. Ich schätze dich, doch das funktioniert nicht.“ Der SSP wird weniger defensiv.
Fahrstuhl-Feedback: „Jetzt habe ich gespürt: Sie meint es. Sie hasst mich nicht. Es ist eine echte, respektvolle Entscheidung. Das macht es einfacher, zu akzeptieren.“
Real-Leben Resultat: Das Trennungsgespräch war schmerzhaft, aber respektvoll. Keine rechtlichen Komplikationen später. Die Beziehung wurde beschädigt, aber nicht zerstört.
Szenario 2: Der sichere Investor-Pitch
Situation: Eine 25-jährige Gründerin pitcht vor Investoren. Sie hat die beste Story und die beste Expertise. Aber: Sie ist jung, blond, weiblich. Wenn Investoren skeptisch sind, fängt sie an zu stammeln. Ihre Selbstsicherheit fällt ab.
Generalprobe 1: Sie pitcht. Der SSP (als Investor) stellt kritische Fragen: „Ja, aber wie willst du gegen die Großen gewinnen?“ Sie gerät ins Stottern. Sie wird defensiv.
Feedback: „Du hast gute Antworten. Aber der Ton wird unsicher. Ich als Investor merke: Sie glaubt nicht 100% an ihre eigenen Zahlen. Das macht mich skeptisch.“
Generalprobe 2: Andere Vorbereitung. Aufrechte Körperhaltung. Sie spricht langsamer. Sie atmet vorher ein. Der SSP stellt die gleichen kritischen Fragen. Diese Mal antwortet sie klar und selbstsicher – nicht defensiv, sondern explanativ (ich erkläre, ich bin nicht verunsichert).
Fahrstuhl-Feedback: „Jetzt habe ich Respekt vor dir. Du kennst deine Sache. Du wirkst nicht arrogant, aber selbstsicher. Das macht mich glauben: Das ist eine Gründerin, die ich finanzieren würde.“
Real-Leben Resultat: Sie pitcht vor echten Investoren. Sie bekommt 2 Investment-Angebote. Nicht, weil die Zahlen besser sind. Sondern weil die Investoren von ihrer Klarheit und Selbstsicherheit überzeugt sind.
Szenario 3: Das schwierige Vorstandsgespräch
Situation: Ein erfahrener Führungskraft (25 Jahre im Unternehmen, hochgearbeitet) muss seine Position im Vorstand verteidigen. Er hat eine andere Meinung als der Vorstand. Er braucht seine Position zu halten, ohne unhöflich zu wirken. Er muss emotional bleiben (empathisch), aber nicht in die Knie gehen.
Generalprobe 1: Er versucht, respektlich zu sein. Aber das heißt: Er gibt schnell nach. Der SSP (als Vorstand) sagt: „Ich sehe das anders“, und er antwortet: „Ja, ich verstehe. Sie haben mehr Erfahrung. Vielleicht bin ich falsch.“ Resultat: Er wird unsichtbar. Der Vorstand nimmt ihn nicht als Leader auf dieser Ebene wahr.
Feedback: „Du bist höflich. Aber du gibst auf. Der Vorstand wird dich nicht als Leader auf dieser Ebene wahrnehmen – eher als Assistent.“
Generalprobe 2: Andere Strategie. Ich höre der anderen Person zu (empathisch). Aber ich halte meinen Standpunkt. Er sagt: „Ich verstehe, warum Sie das so sehen. Und ich schätze Ihre Erfahrung. Und ich sehe das anders, weil [konkrete Gründe].“ Der SSP wird nicht aggressiv, aber er nimmt ihn ernst.
Fahrstuhl-Feedback: „Jetzt habe ich Respekt vor dir. Du weißt, woran du stehst. Du bist nicht arrogant, aber du bist nicht gummiartig. Das macht dich für mich als Vorstand interessant – als potentieller Partner auf der nächsten Ebene.“
Real-Leben Resultat: Er bringt seine abweichende Meinung im echten Vorstandsgespräch. Sein Standpunkt wird gehört (nicht automatisch akzeptiert, aber respektvoll engagiert). Der Vorstand merkt: Das ist ein Kerl, der mitdenkt, nicht nur mitläuft. Sein Name wird später bei Positionen berücksichtigt.
Warum sich Menschen gegen Rollenspiele wehren (und weshalb ihre Einwände nicht haltbar sind)
Niemand mag Rollenspiele. Ehrlich – ich auch nicht. Ich kenne alle Einwände. Ich höre sie in fast jedem Gespräch. Und trotzdem schaffe ich es, immer mehr Menschen vom Führungslabor zu begeistern.
Einwand 1: „Das ist ja nur eine Laborsituation. Die echte Situation ist ganz anders.“ oder “Im echten Leben verhalte ich mich ganz anders.”
Die Antwort: Ja, die echte Situation ist anders. Dein Einsatz ist höher. Es geht um mehr als um Gesichtsverlust, es geht um Zielerreichung, Budget, Entscheidungen. Dein Körper weiß das in einem Rollentraining jedoch nicht. Die Psychologie dahinter ist in beiden Gesprächssituationen die gleiche.
Flugpilot:innen trainieren im Flugsimulator, Zugführer:innen trainieren im Zugsimulator. Der Simulator ist auch eine Laborsituation. Aber würdest du in ein Flugzeug mit einem Piloten steigen, der nur über theoretisches Wissen verfügt, aber nie eine Landung bei Unwetter trainiert hat? Golfer trainieren im übrigen auch auf der Driving Range, bevor sie sich auf dem Platz blamieren.
Das Führungslabor ist dein Gesprächssimulator für schwierige Führungsgespräche.
Einwand 2: „Ich bespreche das mit meinen Kolleg:innen.“
Dagegen ist erstmal nichts einzuwenden. Doch ein:e Kolleg:in wird dich nie ins kalte Wasser werfen und dich zu einem Rollenspiel verdonnern. Im schlimmsten Fall schiebt Ihr die Schuld fürs Versagen gemeinsam auf die anderen. Da kann man nicht punkten, da kannst du nur verlieren.
Vielleicht simulierst du doch ein Rollenspiel. Das ist auf jeden Fall besser als keine Generalprobe. Nur wird dich dein:e Kolleg:in wahrscheinlich nie so kritisch herausfordern und das Feedback fällt in der Regel auch gemäßigter aus.
Wiege dich nicht in falscher Sicherheit: überlasse das Schauspielern und Feedbackgeben uns als Profis!
Einwand 3: „Diese Investition ist mir zu teuer.“
Klar kostet es mehr, wenn sich zwei Profis um dich und deine Anliegen kümmern, als wenn ich es alleine täte. Wenn du das mit den sogenannten Opportunitätskosten (den Kosten, die anfallen, wenn du dich dagegen entscheiden solltest) vergleichst, stelle dir folgende Fragen:
Was kostet es dich, wenn das Trennungsgespräch schiefgeht? Rechtliche Kosten? Reputationskosten? Emotionale Kosten?
Was kostet es dich, wenn du den Investor nicht überzeugst? Eine mehrstellige Investitionssumme geht an jemand anderen.
Was kostet es dich, wenn du dich im Vorstand nicht behauptest? Dein Projekt stagniert, du wirst frustriert und du trittst ein paar Tage später mit demselben Thema wieder an.
Deine Investition in das Führungslabor mit der exklusiven 2:1-Betreuung amortisiert sich umso schneller, je höher die Summen sind, die bei dir auf dem Spiel stehen.
Dein nächster Schritt
Du weißt jetzt: Klassisches Coaching ist eine gute Grundlage, doch es reicht nicht aus. Kognitives Wissen ist nicht genug. Eine Umprogrammierung deines Nervensystems hilft dabei, langfristig erfolgreich zu sein.
Das bedeutet: Du musst deine Vorhaben auch in die Tat umsetzen. Du solltest ins Tun kommen. Du nutzt das Feedback von Profis, das du umgehend ausprobieren kannst. Und du brauchst Wiederholungen, damit deinem ersten Mutausbruch viele weitere folgen werden.
Dein nächster Schritt: Buche dein erstes Mut-Gespräch. Lass uns herausfinden: Welche wichtigen Gespräche stehen dir bevor? Wie sehen deine Strategien aus? Aus welcher Gewohnheit möchtest oder solltest du dringend ausbrechen?
Werde auch du vom Stärkenkenner zum Grenzensprenger – denn Mut entsteht durchs Tun!
Vertiefe dein Führungshandeln
Du möchtest deine nächste Führungssituation in einem geschützten Rahmen sortieren und praktisch vorbereiten? Buche jetzt deinen kostenfreien Mut-Mentoring Call.